Geschichte der Pfarre Deutschkreutz

 
1274 In einer Urkunde ist darauf hingewiesen,
dass das Dorf nach dem Hochaltarbild "Kurustwr" (ungarisch Keresztur - Kreuz) heisst. Das würde das Vorhandensein einer Kirche in Deutschkreutz voraussetzen.
1317 Erwähnung einer, dem heiligen Kreuz geweihten
Kirche
1322 Erwähnung eines Priesers namens Gregor
in Deutschkreutz
1584 - 1643 Unter den Nadasdys ist Deutschkreutz
protestantisch
1651 Kanonische Visitation: "Sie hat eine dem
heiligen Kreuz geweihte, ziemlich baufällige und ärmliche Kirche mit einem Friedhof, einer Sakristei und einem gewölbten Altarraum in schlechtem Zustand."
1674 Kanonische Visitation: "Diese Kirche ist
Gott und dem heiligen Kreuz gewidmet und geweiht, zur Gänze renoviert."
Das Ergebnis ist eine einschiffige, spätbarocke Kirche - das Hauptschiff der heutigen Kirche. Der Turm wurde damals wahrscheinlich renoviert.
1707 Kuruzzenschlacht in Deutschkreutz
In einem Bericht davon ist von einer mit Schießscharten versehenen Mauer um die Kirche die Rede.
1820 Bau einer mit 14 Registern versehen Orgel
1826 Errichtung des Hochaltaraufbaues
1865 Restaurierung der Kirche durch Geld aus
der Kirchenkassa, teils durch großartige Spenden der Gläubigen
1928 Anbau der beiden Seitenschiffe
1954 Außenrestaurierung der durch teils von
Kriegsereignissen beschädigten Kirche.
1973/74 Umbau der Pfarrkirche unter Mitwirkung
von Professor Anton Lehmden
1994 Außenrenovierung der Pfarrkirche
1995 Bau einer neuen Orgel mit 20 Registern
durch Orgelbaumeister Gollini
1998 Errichtung eines Kreuzweges von
Professor Anton Lehmden
2000 Neue Kirchenfenster künstlerisch gestaltet
von Professor Anton Lehmden
2001 Innenrenovierung und künstlerische
Neugestaltung von Professor Anton Lehmden

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